Aktuelle Projekte

In den folgenden Abschnitten erhalten Sie einen Überblick über unsere aktuellen Projekte.

Die raumbezogenen Projekte werden nach ihrer politisch-administrativen Reichweite aufgeführt (Landesebene, regionale Ebene und lokale Ebene).

 

 

Projekte mit verschiedenen Themen

Landesebene

zzt. keine Projekte auf Landesebene

 

 

 

Regionale Ebene

zzt. keine Projekte auf regionaler Ebene

 

 

 

Lokale Ebene

Initiative Kreuzkirche - Mitwirkung seit 9/2017

Die Kreuzkirche heißt seit 1850 alle willkommen, die von Süden her das Quartier Mirke betreten. Seit 2006 ist das Kirchengebäude im Besitz der Diakonie Wuppertal.

2017 sollte die Kirche in eine neue Trägerschaft übergeben werden. Wir, eine Initiative aus NachbarInnen, aktuellen NutzerInnen der Kirche und BetreiberInnen des Inselgartens um die Kirche, hatten uns daraufhin kurzfristig zusammengefunden und uns um diese neue Trägerschaft beworben. Einige BewohnerInnen des Quartiers füllen die Kirche zum Teil schon seit längerem mit Leben, indem sie, meist ehrenamtlich, die aktuelle Nutzung in und um die Kirche betreiben und befördern.

Wir hatten mit der Diakonie vereinbart, dass die Initiative Zeit bis Anfang 2018 eingeräumt bekommt, um ein erstes einfaches Nutzungs- und Finanzierungskonzept für den zukünftigen Betrieb der Kirche zu erarbeiten. Dieses haben wir erstellt ebenso wie auch ein Leitbild, um diesen wundervollen Ort als wichtigen offenen "Möglichkeitsraum" für das Quartier und für uns alle zu erhalten. So soll die Kirche als Gotteshaus gewidmet bleiben, dabei zugänglich werden für verschiedene Formen von Spiritualität und Menschen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen dienen. Das reicht von unmittelbarer Hilfe in Not bis zu Angeboten kreativer Selbstentfaltung sowie Ansatzpunkten für Veränderungsprojekte für eine gesellschaftliche Erneuerung. Wir bieten den Rahmen für die sehr unterschiedlichen Angebote anderer Akteure und füllen diesen Rahmen dann in anderen Rollen mit anderen Initiativen teilweise auch selbst aus. Inzwischen haben wir auch den Verein 'Initiative Kreuzkirche' gegründet, dessen Gemeinnützigkeit zzt. vom Finanzamt festgestellt wird. Damit stehen wir schon jetzt mit unserem 'Reallabor', 'Pilotprojekt' und 'Lebenslernort' Kreuzkirche auch formalrechtlich als gleichwertiger Ansprechpartner für andere Einrichtungen zur Verfügung.

Anfang 2018 veränderten sich die Rahmenbedingungen, und die Diakonie Wuppertal fand wieder eine Verwendung für das Kirchengebäude. Nun sind wir in einen bemerkenswert intensiven Gesprächs- und Lernprozess mit der Diakonie eingetaucht, um die unterschiedlichen Vorstellungen zur Nutzung der Kirche zu verbinden und zu verwirklichen.

Mehr Infos: https://wechange.de/project/initiative-kreuzkirche-wuppertal

 

 

 

Sozialkunstprojekt für Kinder in der Kreuzkirche/Diakoniekirche Mirke (Wuppertal) - seit 6/2018

Kinder aus dem Quartier können ihr eigenes Theaterprojekt entwickeln und in der Kirche aufführen.

Kooperationspartner der Initiative Kreuzkirche sind:

 

 

 

Lernort Wuppertal - seit 12/2013

Angesichts des tiefgreifenden Wandels unserer Lebensverhältnisse (physisch/klimatisch, technologisch-ökonomisch, demografisch-soziokulturell) entstanden für mich während der letzten Jahre neue Fragestellungen:

  • Was können wir tun, um diesen tiefgreifenden Wandels etwas sanfter zu gestalten?
  • Sollten wir Lernen nicht dementsprechend neu, anders, v.a. eigenverantwortlich und viel mehr selbst organisieren?
  • Wie können Rahmenbedingungen für entsprechende Räume geschaffen und dauerhaft gewährleistet werden?

 

Anstoß zu und Motor für den Aufbau eines selbstorganisierenden, alternativen Lernortes

In Wuppertal am Rand des Siedlungsgebietes zwischen Wuppertal-Katernberg und Neviges zwischen Wald, Äckern, Wiesen und Weiden wird Schritt für Schritt eine Tagungsstätte in einen alternativen Lernort umgewandelt. Es soll ein Raum zum Entwickeln, Ausprobieren und Einüben von neuen Arbeits-, Wirtschafts-, Lern- und Lebensformen entstehen. Im Lernort entwickeln sich mehrere Facetten zugleich:

  • Denkfabrik
  • 'Drachenreiter-Kolleg' (selbstorganisierte Mini-Universität für Changemaker)
  • alternative Volkshochschule
  • Künstleratelier
  • Projektwerkstatt und
  • Gärraum für Gelingensmodelle eines bewussteren Wirtschaftens

 

Zentrales Thema am Ort ist die Verbindung von innerem und äußerem Wandel und dies v.a. in Bezug auf das Verhältnis von Geben und Nehmen: Was Menschen sich untereinander geben und nehmen, was sie der Natur, dem Ökosystem Erde geben und nehmen – und wie sie das tun, aus welcher Haltung heraus, mit welchen technischen und kulturellen Formen. Dafür hat der Lernort viel Expertise aufgebaut, und er steht für dieses Thema. Insbesondere das Geld als wichtigstes Transaktionsmedium ist seit vielen Jahren an diesem Ort im Fokus. Voraussetzung für einen positiven Wandel in der Welt ist eine gute Verbindung zu sich selbst. Nur wer eine gute Verbindung zu sich selbst hat, kann sich wirklich mit anderen Menschen und der Welt verbinden und somit ein Teil des positiven Wandels sein.

  • Einen "inneren" Wandel können wir bspw. durch das Reflektieren und dann ggf. Lösen hemmender, störender, belastender innerer Glaubensätze erreichen.
  • Ein "äußerer" Wandel kann auf verschiedenen Ebene erreicht werden: Etwa in dem wir unsere Gemeinschaften, mit denen wir verbunden sind, pflegen und noch mehr fördern. Das sind Rahmen, in denen wir versuchen können, wieder Tempo aus unseren Aktivitäten herauszunehmen und kommerzielles, marktorientiertes Denken nicht weiter um sich greifen zu lassen. Aber auch durch das Verändern bestehender Institutionen: Geld hat im Wesentlichen drei Funktionen: Tauschfunktion, Funktion als Wertmaßstab und Wertaufbewahrungsfunktion. Seine Wirkungen hängen von der Kombination dieser drei Funktionen ab. Wir können versuchen, an dieser Kombination etwas zu ändern. Einige regionale Komplementärwährungen zeigen bereits ansatzweise, wie es gehen kann.

 

Das künftige Programm wird mit sehr verschiedenen Workshops die Mannigfaltigkeit des Ansatzes deutlich machen:

  • Körperarbeit
  • Selbstreflexion, Persönlichkeitsbildung und Förderung einer Bewusster-Werdung der Mitwirkenden
  • Selbstmanagement und Selbstführung
  • Methoden der Gemeinschaftsbildung
  • Psychologie der Veränderung und der Erhaltung: Wie ticken wir Menschen – allein und in Gemeinschaft? 
  • Grundlagen der Ökologie
  • alternative Wirtschafts- und Gesellschaftskonzepte einschließlich Konzepten zum schonenden Umgang mit den Naturschätzen (bspw. Permakultur)
  • Entwicklung tragfähiger, unternehmerischer Gelingensmodelle für ein ganzheitliches Wirtschaften
  • kraftvoll-positive Vermittlung der eigenen guten Ideen einschl. wirkungsvoller, auf Authentizität basierender Präsentationstechniken
  • verschiedene Ausdrucksformen: darstellende und bildende Kunst, Tanz, Stimmarbeit und Gesang
  • praktische Arbeit für eine Subsistenzwirtschaft (Reparieren, Gärtnern, Open-Source-Wirtschaften) u.a.

 

 

Erste Referenzen:

  • gemeinschaftliche Konzeption und Organisation des gemeinschaftlichen zweiwöchigen Sommercamps 2015 für insgesamt rd. 200 Besucher
  • gemeinschaftliche Konzeption und Organisation eines ersten Angebotsprogramms einer alternativen Volkshochschule für das 1. Quartal 2016, das das oben dargestellte Spektrum bereits zu einem guten Teil abbilden wird.
  • Beteiligung an der Konzeption und Umsetzung des Workshops "Von der Knappheit in die Fülle - ein anderes Zukunftsbild des Wirtschaftens" (19.-21.02.2016)
  • zzt. Vorbereitung eines Beitrags zum bundesweiten Kongress "Sustainable Insights 2016" für Studierende und junge Absolventen: Vorstellung der Projektidee "Aufbau einer Regionalwährung im Bergischen Städtedreieck" (für 18.-20.05.2016)
  • Daueraufgaben: Mitwirkung an der Koordination der Arbeitsgruppen, gemeinsame Engpassanalyse und Folgerungen daraus, Kommunikationsförderung, Organisationsentwicklung (Klärung von Rollen, Entscheidungswegen, sonstigen Beziehungen und Aufgaben), Heranziehen externer Expertise, Mitwirkung an der Außendarstellung, Unterstützung der allgemeinen Professionalisierung, "Balancierung von Struktur und Freiheit".

 

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