Aktuelle Projekte

In den folgenden Abschnitten erhalten Sie einen Überblick über unsere aktuellen Projekte.

Die raumbezogenen Projekte werden nach ihrer politisch-administrativen Reichweite aufgeführt (Landesebene, regionale Ebene und lokale Ebene).

 

 

Projekte mit verschiedenen Themen

Beiträge zum Redesign der Plattform BFC.Green - 12/2015

Vorschläge zur Restrukturierung mit Blick auf die Zielgruppen (Anbieter und Nachfrager) sowie die Alleinstellung der Plattform

Auftraggeberin: Dr. Marina Kuzmenok-Kortenbusch (Managing Partner von bfc - Business & Finance Consulting, Zürich); Zusammenarbeit mit Matthew Marwick (Consultant and Editor at Business & Finance Consulting)

bfc ist Betreiberin der mehrsprachigen Internet-Plattform für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume insbes. Osteuropas und Asiens.

 

 

Landesebene

Ehrenamtliche Unterstützung bei der Professionalisierung der Akademie für Nachhaltige Entwicklung (ANE) Mecklenburg-Vorpommern (bis heute):

In lockerer Folge Anstöße zur:

  • Definition des Selbstverständnisses der Akademie (als einer Marke)
  • Entwicklung eines Geschäftsplans
  • Entwicklung eines strategischen Handlungsprogramms zum Einwerben weiterer Finanzmittel
  • entsprechenden eigenen Organisationsentwicklung

Dazu Teilnahme an Strategiegesprächen, Zuarbeit zu Strategiepapieren

 

 

Regionale Ebene

Regiowährung Wuppertal - seit 5/2015

Mitwirkung in einer Gruppe von Menschen, die sich für die Einrichtung einer 'Gemeinschaftswährung' (Community Currency) engagiert. Ein Zahlungsmittel zusätzlich zum Euro soll in der Stadt und ggf. auch in der Bergischen Region genutzt werden können, um mit künftigen Transaktionen

  • sozialen Chancenausgleich zu unterstützen
  • leichter Naturressouren zu schonen
  • die regionale Wirtschaft zu fördern und
  • Teilhabe und Mitwirkung der Bürger zu unterstützen.

Aktuelle Beiträge des bzr in folgenden Bereichen:

  • Formulierung der Anforderungen an das Design des Geldes
  • Strukturierung der verschiedenen Anliegen der beteiligten Gruppenmitglieder und des weiteren Vorgehens

 

 

 

Lokale Ebene

Lernort Wuppertal - seit 12/2013

Angesichts des tiefgreifenden Wandels unserer Lebensverhältnisse (physisch/klimatisch, technologisch-ökonomisch, demografisch-soziokulturell) entstanden für mich während der letzten Jahre neue Fragestellungen:

  • Was können wir tun, um diesen tiefgreifenden Wandels etwas sanfter zu gestalten?
  • Sollten wir Lernen nicht dementsprechend neu, anders, v.a. eigenverantwortlich und viel mehr selbst organisieren?
  • Wie können Rahmenbedingungen für entsprechende Räume geschaffen und dauerhaft gewährleistet werden?

 

Anstoß zu und Motor für den Aufbau eines selbstorganisierenden, alternativen Lernortes

In Wuppertal am Rand des Siedlungsgebietes zwischen Wuppertal-Katernberg und Neviges zwischen Wald, Äckern, Wiesen und Weiden wird Schritt für Schritt eine Tagungsstätte in einen alternativen Lernort umgewandelt. Es soll ein Raum zum Entwickeln, Ausprobieren und Einüben von neuen Arbeits-, Wirtschafts-, Lern- und Lebensformen entstehen. Im Lernort entwickeln sich mehrere Facetten zugleich:

  • Denkfabrik
  • 'Drachenreiter-Kolleg' (selbstorganisierte Mini-Universität für Changemaker)
  • alternative Volkshochschule
  • Künstleratelier
  • Projektwerkstatt und
  • Gärraum für Gelingensmodelle eines bewussteren Wirtschaftens

 

Zentrales Thema am Ort ist die Verbindung von innerem und äußerem Wandel und dies v.a. in Bezug auf das Verhältnis von Geben und Nehmen: Was Menschen sich untereinander geben und nehmen, was sie der Natur, dem Ökosystem Erde geben und nehmen – und wie sie das tun, aus welcher Haltung heraus, mit welchen technischen und kulturellen Formen. Dafür hat der Lernort viel Expertise aufgebaut, und er steht für dieses Thema. Insbesondere das Geld als wichtigstes Transaktionsmedium ist seit vielen Jahren an diesem Ort im Fokus. Voraussetzung für einen positiven Wandel in der Welt ist eine gute Verbindung zu sich selbst. Nur wer eine gute Verbindung zu sich selbst hat, kann sich wirklich mit anderen Menschen und der Welt verbinden und somit ein Teil des positiven Wandels sein.

  • Einen "inneren" Wandel können wir bspw. durch das Reflektieren und dann ggf. Lösen hemmender, störender, belastender innerer Glaubensätze erreichen.
  • Ein "äußerer" Wandel kann auf verschiedenen Ebene erreicht werden: Etwa in dem wir unsere Gemeinschaften, mit denen wir verbunden sind, pflegen und noch mehr fördern. Das sind Rahmen, in denen wir versuchen können, wieder Tempo aus unseren Aktivitäten herauszunehmen und kommerzielles, marktorientiertes Denken nicht weiter um sich greifen zu lassen. Aber auch durch das Verändern bestehender Institutionen: Geld hat im Wesentlichen drei Funktionen: Tauschfunktion, Funktion als Wertmaßstab und Wertaufbewahrungsfunktion. Seine Wirkungen hängen von der Kombination dieser drei Funktionen ab. Wir können versuchen, an dieser Kombination etwas zu ändern. Einige regionale Komplementärwährungen zeigen bereits ansatzweise, wie es gehen kann.

 

Das künftige Programm wird mit sehr verschiedenen Workshops die Mannigfaltigkeit des Ansatzes deutlich machen:

  • Körperarbeit
  • Selbstreflexion, Persönlichkeitsbildung und Förderung einer Bewusster-Werdung der Mitwirkenden
  • Selbstmanagement und Selbstführung
  • Methoden der Gemeinschaftsbildung
  • Psychologie der Veränderung und der Erhaltung: Wie ticken wir Menschen – allein und in Gemeinschaft? 
  • Grundlagen der Ökologie
  • alternative Wirtschafts- und Gesellschaftskonzepte einschließlich Konzepten zum schonenden Umgang mit den Naturschätzen (bspw. Permakultur)
  • Entwicklung tragfähiger, unternehmerischer Gelingensmodelle für ein ganzheitliches Wirtschaften
  • kraftvoll-positive Vermittlung der eigenen guten Ideen einschl. wirkungsvoller, auf Authentizität basierender Präsentationstechniken
  • verschiedene Ausdrucksformen: darstellende und bildende Kunst, Tanz, Stimmarbeit und Gesang
  • praktische Arbeit für eine Subsistenzwirtschaft (Reparieren, Gärtnern, Open-Source-Wirtschaften) u.a.

 

 

Erste Referenzen:

  • gemeinschaftliche Konzeption und Organisation des gemeinschaftlichen zweiwöchigen Sommercamps 2015 für insgesamt rd. 200 Besucher
  • gemeinschaftliche Konzeption und Organisation eines ersten Angebotsprogramms einer alternativen Volkshochschule für das 1. Quartal 2016, das das oben dargestellte Spektrum bereits zu einem guten Teil abbilden wird.
  • Beteiligung an der Konzeption und Umsetzung des Workshops "Von der Knappheit in die Fülle - ein anderes Zukunftsbild des Wirtschaftens" (19.-21.02.2016)
  • zzt. Vorbereitung eines Beitrags zum bundesweiten Kongress "Sustainable Insights 2016" für Studierende und junge Absolventen: Vorstellung der Projektidee "Aufbau einer Regionalwährung im Bergischen Städtedreieck" (für 18.-20.05.2016)
  • Daueraufgaben: Mitwirkung an der Koordination der Arbeitsgruppen, gemeinsame Engpassanalyse und Folgerungen daraus, Kommunikationsförderung, Organisationsentwicklung (Klärung von Rollen, Entscheidungswegen, sonstigen Beziehungen und Aufgaben), Heranziehen externer Expertise, Mitwirkung an der Außendarstellung, Unterstützung der allgemeinen Professionalisierung, "Balancierung von Struktur und Freiheit".

 

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